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JUZ - AUS und VORBEI - Der Rettungsschirm macht vor dem JUZ nicht halt

Information vom Stadtteiltreffen mit dem OB vom 16.10.2014

 

Jugendtreff/Arbeit

  • Seit den Sommerferien 2014 ist der Jugendtreff in Klein-Auheim geschlossen.
  • Eine Nachnutzung findet zurzeit über die Eugen-Kaiser-Schule statt.
  • Eine Mädchengruppe konnte in den Jugendtreff der ev. Kirche in Steinheim überführt werden.
  • Es finden Kooperationsgespräche mit der ev. Kirchengemeinde in Steinheim statt in Bezug auf eine Ausweitung des dortigen Angebotes in Kooperation mit dem Familien- und Jugendzentrum Wolfgang.

Jugendtreff/-arbeit

 

Bericht aus dem Stadtteiltreffen mit dem OB am 28.05.2013


Aktuell wird im Jugendtreff eine Mädchengruppe dienstags, eine Jungengruppe donnerstags sowie 2 Offene Treffen angeboten. Jeden Mittwochnachmittag findet ein offenes Fußballtraining in der Doornerhalle statt.
Für die Eppsteinschule in Steinheim wurden von Januar bis Juni 2013 an insgesamt 34 Schultagen „Sozial-Kompetenz-Trainings für Schulklassen“ vor Ort im Jugendtreff angeboten. In diesen Trainings stärken die Schüler/innen ihren Klassenzusammenhalt; schärfen ihre Wahrnehmung für sozialen Umgang miteinander und haben die Chance auf gemeinsame Erfolgserlebnisse. Zusätzlich lernen die Schüler/innen den Jugendtreff „Schlachthof“, dessen Mitarbeiter/innen und das Programmangebot kennen. Es entsteht ein guter Kontakt zu Schüler/innen aus Steinheim und Klein-Auheim. Viele dieser Kinder und Jugendlichen besuchen dann regelmäßig auch weitere Angebote des Jugendtreffs.
Am Samstag, den 22. Juni 2013 veranstaltet der Jugendtreff Schlachthof das zweite Sommerfest mit Spielmobil, Musikprogramm und Verköstigung.
In der ersten Sommerferienwoche bietet der Jugendtreff in Kooperation mit dem Familien und Jugendzentrum Wolfgang ein Zeltlager an.

Jugendzentrum muss erhalten bleiben - weiteres Personal gefordert

Steht das JUZ nach 4 Monaten schon vor dem aus?

 

Gerade mal nach 4 Monaten scheint das JUZ am Ende zu sein.

Die Öffnungszeiten wurden drastisch reduziert! 

Ein Investition von 130.000 € und mit einem so großen Zzuspruch darf nicht geschlossen werden.

Antrag der Grünen zum JUZ

Jugendtreff eröffnet

Hanauer Anzeiger vom 22.11.2012

 

Klein-Auheim/Steinheim - „Eine Firma könnte das in zwei Tagen, bei Jugendlichen dauert es ein halbes Jahr“, sagt Martina Stecho. Dann wäre es aber nichts eigenes.Von Erwin Diel

Martina Stecho und Marc Pauli vom Klein-Auheimer Jugendtreff mit einem der großformatigen Bilder die die Wände in der ehemaligen Schlachthalle schmücken werden.

Deshalb zieht die 27-Jährige, die in Diensten der Stadt für die Jugendarbeit in Steinheim und Klein-Auheim zuständig ist, die zeitaufwendige Eigenlösung der schnellen Firmenvariante vor. Etwa bei der Ausgestaltung des neuen Jugendtreffs im ehemaligen Klein-Auheimer Schlachthof.

Dass es in der weiß gekachelten Halle, in der ehemals Schweine ihr Leben ließen, nach gut einem halben Jahr Umbauzeit wohnlich aussieht, daran haben die Jugendlichen, die die Angebote besuchen, erheblichen Anteil: Sie strichen Wände, stellten Regale und Sitzgelegenheiten auf und malten großformatige Bilder, die jetzt darauf warten, aufgehängt zu werden.

Umbauten in dem lange leer stehenden Gebäude beendet

Seit gut drei Wochen sind die von Profis erledigten Umbauten in dem lange leer stehenden Gebäude beendet. Auf eine offizielle Einweihung hat die Stadt bislang verzichtet. „Wir wollen mit dem Treff behutsam umgehen,“ sagt Jugenddezernent Axel Weiss-Thiel (SPD). Als vor gut einem Jahr die Pläne bekannt wurden, den Ex-Schlachthof an der Fasaneriestraße zum Jugendtreff umzufunktionieren, waren die Nachbarn wenig begeistert. Bei einem Nachbarschafts-Café haben sich Stecho, Berufsparktikant Marc Pauli und die Jugendlichen nun den Anwohnern vorgestellt. Rund 15 Nachbarn seien der Einladung gefolgt. „Das war unser Startschuss“, sagt die Jugendarbeiterin.

Im Treff führt die Stadt Angebote für Jugendliche zusammen, die es bislang an den Familientagesstätten gab. Der Platz dort werde dringend für den Ausbau der Betreuung gebraucht, hatte Jugenddezernent Weiss-Thiel den Umzug an einen neuen Standort begründet. Der Schlachthof biete zudem mehr Möglichkeiten für die Jugendarbeit, sei für Jugendliche attraktiver.

90 Prozent der Jugendlichen sind mit umgezogen

Befürchtungen, Steinheimer Jugendliche könnten den Treff im Nachbar-Stadtteil meiden, haben sich nicht bestätigt. 90 Prozent der Jugendlichen aus der Familientagesstätte Steinheim, an der die Jugendarbeit im Juni auszog, sind nach Klein-Auheim mit umgezogen. Dort hat es seit August parallel zu den Umbauarbeiten schon ein eingeschränktes Angebot gegeben, sagt Stecho. Zielgruppe sind Jugendliche von 11 bis 18 Jahren. Im Schwerpunkt sind die Besucher 11 bis 15 Jahre alt. Zurzeit überwiegen die Jungs, denn eine Mädchengruppe hat sich vor den Sommerferien aufgelöst, weil die Schulabgängerinnen ins Berufsleben einstiegen.

Betrieb im Klein-Auheimer Jugendtreff ist zurzeit montags und donnerstags. Mittwochs können Jungs in der Doorner Halle in Steinheimer Fußball spielen. Geplant sind zudem zeitlich begrenzte Projekte wie ein Kochkurs oder im Sommer ein Ferienprogramm.

Engen Kontakt hält Stecho zur Steinheimer Eppsteinschule. Der Pausenhof ist der Ort, an dem häufig Kontaktaufnahme zu Jugendlichen gelingt, die in Schule, Familie oder mit Gleichaltrigen Probleme haben und denen im Jugendtreff geholfen werden kann. „Wir bieten einen Ort ohne Mobbing“, sagte Stecho. Der Jugendtreff ermögliche auch Außenseitern ein Erfolgserlebnis in der Gruppe.

130.000 € für den Schalchthof

Die Pläne sind gezeichnet, das Konzept geschrieben:

Der alte Schlachthof an der Klein-Auheimer Fasaneriestraße, bisher als Sammelstelle für Gartenabfälle bekannt, soll gemeinsames Jugendzentrum für die Stadtteile Klein-Auheim und Steinheim werden. Von Erwin Diel

Genehmigt auch das Regierungspräsidium die Investition von mindestens 130.000 Euro, kann bis Jahresende Einweihung gefeiert werden. Der zurzeit weitgehend leer stehende Schlachthof ersetzt die bisher in den Familientagesstätten am Klein-Auheimer Pfützenweg und am Steinheimer Isarweg eingerichteten Jugendräume. Die Angebote dort seien wegen des parallelen Kita-Betriebes und des eingeschränkten Platzangebotes besonders für ältere Jugendliche nicht attraktiv gewesen und gemieden worden, heißt es in dem vom Fachbereich Jugend, Familien und Senioren erstellten Konzept.

Etwa 1900 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahre leben in Klein-Auheim und Steinheim.

Daher ist der Zukünftige Jugendtreff ein ZENTRALES Thema der Grünen bei der kommenden Wahl